Joachim 232

  • 05.03.1880 geboren in Glogau
    • Vater: Ferdinand v. Stülpnagel, General der Infanterie (1842-1912)
    • Mutter: Marie geb. Bronsart v. Schellendorff (1854-1932)
  • Gymnasium in Königsberg (Pr.) und Breslau
  • 04.1892 Kadettenkorps Potsdam und Groß-Lichterfelde; Laibpage S.M. des Kaisers
  • 15.03.1898 Leutnant im 1. Garde-Regiment zu Fuß in Potsdam
  • 1900/1901 und 1902/1903 Aufenthalte in Genf und Paris
  • 02.1904 versetzt ins Hessische Leibgarde-Infanterie Regiment Nr. 115 nach Darmstadt
  • 28.09.1905 Heirat mit Irmgard v. Kracht (1883-1974)
  • 01.10.1906 zur Kriegsschule nach Berlin versetzt
  • 01.04.1910 zum großen Generalstab, Aufmarschabteilung,  kommandiert
  • 22.03.1912 Hauptmann und Adjutant des Oberquartiermeisters I
  • 02.08.1914 Generalstabsoffizier im X. Armeekorps
  • 24.12.1914 zum Generalstabsoffizier der 2. Garde-Infanterie-Division ernannt.
  • 15.11.1916 Erster Generalstabsoffizier der 11. Armee in Prilep
  • 28.12.1916 Major
  • 01.08.1917 Erster Generalstabsoffizier der Heeresgruppe Scholz in Üsküb
  • März 1918 Berufung zum großen Generalstab nach Avesnes
  • 15.04.1918 Erster Generalstabsoffizier der 1. Armee in Rethel
  • 06.08.1918 1. Generalstabsoffizier des neuen Heeresgruppenkommandos v. Boehn in  Le Chateau
  • 07.09.1918 Chef der Operationsabteilung I a in der obersten Heeresleitung in Spa
  • Oktober 1919 Kommandeur einer sich bildenden Bataillons der Reichswehr-Infanterie-Regiments Nr. 19
  • 1920 Personalbeauftragter der Generalstabsoffiziere und der Offiziere des Reichswehrministeriums im Amt des Chefs der Heeresleitung in Berlin
  • ? Oberstleutnant und Chef der 1. Abteilung des Truppenamtes (Generalstab)
  • Anfang 1926 Beförderung zum Oberst
  • 01.02.1926 Versetzung in das Infanterie-Regiment 17 nach Braunschweig
  • 1926 Kommandeur des Infanterie-Regiments 17
  • ? Chef des Heerespersonalamtes in Berlin
  • 01.04.1928 Generalmajor
  • 01.10.1929 Generalleutnant; Kommandeur der 3. Infanterie-Divisionund Befehlshaber des Wehrkreises III in Berlin
  • 31.12.1931 mit Charakter eines General der Infanterie wegen politischer Meinungsverschiedenheiten mit den Generälen Groener und v. Schleicher verabschiedet.
  • 01.01.1932 Eintritt in den Verlag der Berliner Börsen-Zeitung
  • 01.10.1936 Gründung des Verlags „Die Wehrmacht“; Geschäftsführer
  • 1939 Einberufung als Befehlshaber des Ersatzheeres der Wehrmacht, nach wenigen Tagen aber wieder entlassen, da er die Kriegspolitik Hitlers als Katastrophe bezeichnet hatte.
  • 1943 enteignete das NS-Presseamt die „Berliner Börsen-Zeitung“ wie den Verlag der  „Wehrmacht“
  • 16.08.1944 Verhaftung im Zusammenhang mit den Putsch des 20.07.1944, Entlassung am 05.11.1944
  • 17.05.1968 verstorben in Oberaudorf

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