Edwin Ottomar v. Stülpnagel (167)

1876 – 1933
24. 11 1876 in Berlin
Vater: Otto v. Stülpnagel a.d.H. Taschenberg, Oberst (1822-1899)
u.d. Ida Wilhelmine Henriette Michaelis
Schulausbildung in Berlin
10.06.1893 Eintritt als Fahnenjunker in das 2. Garde-Regiment zu Fuß
Besuch der Kriegsschule in Glogau, Examen mit „allerhöchster Belobigung“
18.10.1894 Leutnant
01.04.1899 – 30.09.1902 Adjutant des I. Bataillons seines Regiments
01.10.1902 Einberufung zur Kriegsakademie
01.09.1906 zu Dienstleistungen in den Großen Generalstab kommandiert.
18.10.1907 vorzeitig zum Hauptmann befördert.
28.01.1909 zum Generalstab des III. Armeekorps
01.10.1911 Kompaniechef im Infanterie-Regiment Nr. 21 (Thorn)
01.10.1913 zum Generalstab zurückversetzt und der 16. Infanterie-Division (Trier)
zugewiesen
22.04.1914 Major
09.03.1915 erster Generalstabsoffizier des III. Armeekorps
03.11.1916 Chef des Generalstabes des VI. Reservekorps
04.08.1918 Orden pour de mérite
16.08.1918 dem Chef des Generalstabs des Feldheeres z.b.V. zugeteilt und mit der Führung
der Auslandsabteilung der Obersten Heeresleitung beauftragt
29.11.1918 Chef des Generalstabes der XVII Armeekorps in Danzig
30.04.1919 Führung verschiedener Freiwilligenverbände
Nach Konsolidierung der Reichswehr Kommandeur des II. Batallions im 17. Inf.Reg.
30.11.1920 Oberstleutnant
01.10.1921 in den Stab des Inf. Regiment Nr. 4 versetzt
01.01.1922 Oberst
29.09.1922 Kommandeur des 4. Inf. Regiment
04.06.1926 Versetzung als Infanterie-Führer 5 nach Stuttgart versetzt
01.10.1926 Generalmajor
16.02.1928 Vermählung mit Mamie Ostermann v. Roth geb. Bareiss (1892-1981)
01.11.1928 Generalleutnant und Kommandeur der 4. Division in Dresden sowie Befehlshaber
im Wehrkreis IV
10.10.1931 Charakter als General der Infanterie
31.10.1931 Ausscheiden aus dem aktiven Dienst
09.1932 vom Reichspräsidenten zum Präsidenten des Reichskuratorium für
Jugendertüchtigung ernannt
06.03.1933 verstorben